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Datei:Bundesarchiv Bild 183-R80414, Essen, Zeche Zollverein .jpg
Consol Gelsenkirchen

Doppelstrebengerüst über dem Zentralförderschacht 9 der Zeche Consol

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Gelsenkirchen nordstern

Zeche Nordstern

Datei:RouteIndustriekultur Ankerpunkt schmal.png
Gelsenkirchen Nordsternpark

Nordsternpark

Halde rungenberg 2

Halde Rungenberg

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Wissenschaftspark 01

Der Wissenschaftspark Gelsenkirchen

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Die Route der Industriekultur ist ein Projekt des Regionalverbandes Ruhr (RVR) und verbindet als touristische Themenstraße die „wichtigsten und touristisch attraktivsten“ Industriedenkmäler des Ruhrgebiets, wovon einige in Gelsenkirchen liegen. Die Auswahl der aufgezählten Stationen trifft der RVR.

Allgemein Bearbeiten

Trotz der Bezeichnung Route der Industriekultur handelt es sich nicht um eine einzige Strecke, sondern um ein Netz, das Museen, Ausstellungen, Panorama-Aussichtspunkte und historisch bedeutsame Siedlungen miteinander verbindet. Die einzelnen Orte stellen die industriellen Entwicklungen der zurückliegenden Jahrhunderte im Ruhrgebiet dar. Hierbei dürfte es sich um das weltweit größte touristische Netzwerk zur Erschließung des industriekulturellen Erbes einer Region handeln. Für Radfahrer gibt es ein gesondertes Wegenetz.

Es ist eine etwa 400 km lange Ferienstraße ausgeschildert, die sämtliche Attraktionen einschließt. Das Netz umfasst insgesamt etwa 700 km Radweg im Rahmen der Route der Industriekultur per Rad. Ferner gibt es besondere Routen für Menschen mit Behinderungen sowie für Kinder.

Da sich das gesamte Netz durch das sehr dicht besiedelte Ruhrgebiet zieht, ist es sehr gut touristisch erschlossen und bietet eine sehr gute Infrastruktur, so wie eine hohe Dichte an Hotels, Jugendherbergen und Campingplätzen.

Die Route der Industriekultur im Ruhrgebiet ist auch als so genannte „Regionale Route“ Teil von „ERIH - European Route of Industrial Heritage“, der Europäischen Route der Industriekultur.

Attraktionen Bearbeiten

Zu den 52 Hauptattraktionen zählen die

  • vierundzwanzig Ankerpunkte, davon sind drei Besucherzentren sowie sechs technik- und sozialgeschichtlich bedeutende Museen,
  • fünfzehn Aussichtspunkte mit Panoramablick in die Industrielandschaft und
  • dreizehn Arbeitersiedlungen, die besichtigt werden können.

Alle Ziele sind mit Auto, Bus und Bahn, aber auch mit dem Fahrrad oder per Motorboot gut zu erreichen.

Auf die Hauptattraktionen wird durch braune Hinweisschilder mit weißer Schrift hingewiesen.

Ankerpunkte und Besucherzentren Bearbeiten

Die Ankerpunkte sind Erlebnisorte und Knotenpunkte für Information. Die Besucherzentren bieten umfangreiche Informationsmöglichkeiten. Aufzählung von West nach Ost:

  • Museum der Deutschen Binnenschifffahrt, Duisburg
  • Innenhafen Duisburg
  • RIM Oberhausen
  • Landschaftspark Duisburg-Nord
  • Gasometer Oberhausen im CentrO [1]
  • Aquarius-Wassermuseum, Mülheim an der Ruhr
  • Villa Hügel, Essen
  • Nordsternpark, Gelsenkirchen
  • Welterbe Zeche Zollverein, Essen
  • Chemiepark Marl
  • Eisenbahnmuseum Bochum-Dahlhausen
  • Henrichshütte, Hattingen
  • Jahrhunderthalle Bochum
  • Umspannwerk Recklinghausen
  • Deutsches Bergbau-Museum, Bochum
  • Zeche Nachtigall, Witten
  • Schiffshebewerk Henrichenburg, Waltrop
  • DASA, Dortmund
  • Kokerei Hansa, Dortmund
  • Zeche Zollern II/IV, Dortmund
  • Hohenhof, Hagen
  • Freilichtmuseum Hagen
  • Lindenbrauerei Unna
  • Maximilianpark Hamm

Panorama Bearbeiten

In der Themenroute 25 werden die Landmarken beschrieben, die häufig auf Halden oder anderen erhöhten Punkten liegen. Daneben gibt es aber auch noch den speziell ausgewiesenen Bereich der Panoramen.

  • Halde Rheinelbe, Gelsenkirchen
  • Halden Hoppenbruch/ Halde Hoheward , zwischen Recklinghausen und Herten
  • Halde Schwerin, Castrop-Rauxel
  • Halde Großes Holz, Bergkamen
  • Kissinger Höhe, Hamm
  • Fernsehturm Florian, Dortmund
  • Hohensyburg, Dortmund
  • Berger-Denkmal, Witten
  • Halde Rheinpreußen, Moers
  • Halde Pattberg, Moers
  • Alsumer Berg, Duisburg
  • Halde Haniel, Bottrop
  • Tetraeder, Bottrop
  • Halde Rungenberg, Gelsenkirchen
  • Schurenbachhalde, Essen

Siedlungen Bearbeiten

In der Themenroute 19 sind zahlreiche Arbeitersiedlungen gesondert aufgeführt, in der Route 20 sind es die Unternehmervillen. Zusätzlich gibt es aber noch diese gesondert ausgewiesenen Siedlungen.

  • Flöz Dickebank
  • Dahlhauser Heide
  • Teutoburgia, Herne-Börnig
  • Alte Kolonie Eving
  • Ziethenstraße der Zeche Preußen
  • Lange Riege
  • Altenhof II
  • Margarethenhöhe
  • Siedlung Rheinpreußen
  • Alt-Siedlung Friedrich-Heinrich
  • Siedlung Eisenheim
  • Gartenstadt Welheim
  • Siedlung Schüngelberg

Themenrouten Bearbeiten

Von den Ankerpunkten gehen 25 Themenrouten aus, die Hintergründe und Einblicke in vielfältige Aspekte der Industriekultur und -geschichte des Ruhrgebietes vermitteln. Die Themenrouten führen zu über 500 Industrie- und Technikdenkmälern, geben aber viele weitere Tipps zu noch mehr Standorten:

  1. Duisburg: Stadt und Hafen
  2. Industrielle Kulturlandschaft Zollverein
  3. Duisburg: Industriekultur am Rhein
  4. Oberhausen: Industrie macht Stadt
  5. Krupp und die Stadt Essen
  6. Dortmund: Dreiklang Kohle, Stahl und Bier
  7. Industriekultur an der Lippe
  8. Erzbahn-Emscherbruch
  9. Industriekultur an Volme und Ennepe
  10. Sole, Dampf und Kohle
  11. Frühe Industrialisierung
  12. Geschichte und Gegenwart der Ruhr
  13. Auf dem Weg zur blauen Emscher
  14. Kanäle und Schifffahrt
  15. Bahnen im Revier
  16. Westfälische Bergbauroute
  17. Rheinische Bergbauroute
  18. Chemie, Glas und Energie
  19. Arbeitersiedlungen
  20. Unternehmervillen
  21. Brot, Korn und Bier
  22. Mythos Ruhrgebiet
  23. Historische Parks und Gärten
  24. Industrienatur
  25. Landmarken-Kunst

LiteraturBearbeiten

  • Kommunalverband Ruhrgebiet: Route Industriekultur. Erlebnisführer, 2001, ISBN 3932165233
  • Daniela Tobler: Industrietourismus im Ruhrgebiet unter spezieller Betrachtung der "Route der Industriekultur". Magisterarbeit an der Universität Lüneburg Deutschland. Diplomica Verlag, Hamburg September 2000.
  • Delia Bösch: "Ruhrgebiet - Entdeckungsreise Industriekultur", Klartext Verlag, Essen 2007, ISBN 978-3-89861-770-3

Hinweise Bearbeiten

  1. Das Gasometer steht geografisch nicht unmittelbar im Centro, es wird aber vom RVR, dem Träger der Route der Industriekultur, so bezeichnet.

Weblinks Bearbeiten

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