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Wappen Rotthausen
Stadtwappen der kreisfreien Stadt Gelsenkirchen

Rotthausen
Stadtteil von Gelsenkirchen

Karte Gelsenkirchen Rotthausen
Höhe 44 m ü. NN
Fläche 3,56 km²
Einwohner 13.805 (31. Dez. 2008)
Bevölkerungsdichte 3877 Einwohner/km²
Postleitzahl 458..
Vorwahl 0209
Gliederung
Stadtbezirk Süd
Stadtteile

Neustadt, Rotthausen, Ückendorf

Politik
Bezirksbürgermeisterin Annelie Hensel (CDU)
Quelle: Statistikamt Gelsenkirchen
Satellitenbild

Unbekanntes Parsertag „googlemap“

Rotthausen ist der südlichste Stadtteil Gelsenkirchens an der Grenze zur Stadt Essen. Er hat etwa 13.800 Einwohner und gehört dem Stadtbezirk Gelsenkirchen-Süd an. Rotthausen ist bekannt für seine vielen Grünanlagen und als Standort der modernen Solarenergieindustrie. Auch ist er ein Beispiel für gelungene Integrationspolitik und das friedliche Zusammenleben der Kulturen.

Geschichte Bearbeiten

Die frühere Bauerschaft Rotthausen (entstanden aus drei historischen Kernen) hatte 1795 345 Einwohner. 1846 wurde hier erstmals nach Kohle gegraben und 1847 die erste Eisenbahnlinie, die Köln-Mindener-Eisenbahn gebaut. Ein Bahnhof – Haltepunkt Dahlbusch – wurde 1873 an der Verbindung der Rheinischen Bahn mit der Köln-Mindener-Bahn eingerichtet. 1891 und 1893 bildeten sich zuerst eine katholische und dann eine evangelische Kirchengemeinde. Am 25. Mai 1912 wird der Flughafen Rotthausen in Betrieb genommen und sogar von der Lufthansa angeflogen. Er befand sich im Bereich der jetzigen Trabrennbahn unter der Halde am Gut Nienhausen. Am Flughafen Rotthausen befand sich das Stammwerk der Kondor Flugzeugwerke. 1921 wurde das Volkshaus Rotthausen errichtet. Der Architekt war Alfred Fischer, der auch das Hans-Sachs-Haus entworfen hat. 1924 wird der Ort nach Gelsenkirchen eingemeindet. Seit 1999 werden hier Solarzellen produziert.

Zeche Dahlbusch Bearbeiten

Der Kohlenabbau in der Zeche Dahlbusch begann 1848. In der Zeche gab es in der Mitte des 20. Jahrhunderts drei schwere Grubenunglücke: Am 23. August 1943 gab es 38, am 20. Mai 1950 78 und am 3. August 1955 42 Tote. An diese Unglücke erinnern drei Denkmäler, die auf dem Rotthauser Friedhof errichtet worden sind. Am 12. Mai 1955 werden drei Bergleute mit der Dahlbuschbombe gerettet. 1966 wurde die Zeche Dahlbusch stillgelegt.

Wappen Bearbeiten

Wappen Rotthausen

Wappen Rotthausens

In von gold und rot gespaltenem Schild, farbenwechselnd, über einer Pflugschar ein Fachwerkhaus, oben rechts und links begleitet von einem Andreaskreuz.

Das Wappen Rotthausens wurde von Kurt Schweder aus Essen entworfen. Die Pflugschar im unteren Teil des Wappens steht für den Namensbestandteil Rott-, der sich von roden herleitet. Das Fachwerkhaus darüber symbolisiert den Namensbestandteil hausen. Die Andreaskreuze sollen an die einstige Thingstätte auf dem Oberhof Rotthausen erinnern.

Persönlichkeiten Bearbeiten

Weblinks Bearbeiten

http://www.ge-rotthausen.de