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Stadtwappen der kreisfreien Stadt Gelsenkirchen

Resser Mark
Stadtteil von Gelsenkirchen

Karte Gelsenkirchen Resser-Mark
Fläche 6,51 km²
Einwohner 3722 (31. Dez. 2008)
Bevölkerungsdichte 572 Einwohner/km²
Postleitzahl 458..
Vorwahl 0209
Gliederung
Stadtbezirk Ost
Stadtteile

Erle, Resse, Resser-Mark

Politik
Bezirksbürgermeister Heinz Macziaßek (SPD)
Verkehrsanbindung
S-Bahn S9
Quelle: Statistikamt Gelsenkirchen
Satellitenbild

Unbekanntes Parsertag „googlemap“

Der Gelsenkirchener Stadtteil Resser Mark hat 3.722 Einwohner auf einer Fläche von 6,51 km² (das entspricht einer Bevölkerungsdichte von 572 Einwohnern pro km²) (Stand 31. Dezember 2008).

Geographie Bearbeiten

Gelsenkirchen-Resser Mark liegt nördlich des Rhein-Herne-Kanals im Stadtbezirk Ost inmitten der Wälder der Resser Mark und des Emscherbruchs.

Die nördliche Grenze ist die Autobahn A2, die südliche Grenze ist die Emscher.

Der Stadtteil grenzt an folgende Stadtteile:

  • Erle (westlich)
  • Resse (nördlich)
  • Herten-Südwest (östlich)
  • Herne-Unser Fritz (südöstlich)
  • Bismarck (südlich)

Der Stadtteil besteht aus zwei Siedlungen:

Der Stadtteil wird von folgenden Bächen durchflossen:

Wirtschaft Bearbeiten

Im Zentrum des Stadtteils liegt der Marktplatz an der Straße Im Emscherbruch, der die Hauptverkehrsstraße des Ortsteils ist. Rund um den Marktplatz befinden sich alle Nahversorgungsläden des Stadtteils sowie die Sparkasse, die Volksbank und eine Postagentur. Dreimal pro Woche findet ein Wochenmarkt statt.

Verkehr Bearbeiten

Gelsenkirchen-Resser Mark ist durch mehrere Buslinien mit den Stadtteilen Erle, Resse, Buer, Sutum, Beckhausen und Schaffrath direkt verbunden. Hauptverkehrsader ist die Staße Im Emscherbruch.

Durch den Stadtteil verläuft die vom Durchgangsverkehr genutzte Münsterstraße. Sie führt vom Stadtteil Bismarck und Erle zur Anschlussstelle Herten der Autobahn A2.

Schulen Bearbeiten

Im Stadtteil Resser Mark gibt es zwei Schulen mit Ganztagsbetreuung:

Naherholungsgebiete Bearbeiten

Der Stadtteil Resser Mark liegt mitten im Wald. Große Teile seiner Fläche sind Landschaftschutz- und Naturschutzgebiete. Ein gut ausgebautes Wegenetz wird von der Bevölkerung zu Fuß und mit dem Fahrrad genutzt.

Teil des Landschaftsparks Emscherbruch ist der Ewaldsee. Er enstand während des Baus der Autobahn A2 in den 1930er Jahren. Heute ist der See Naturschutzgebiet. Seltene Pflanzen und Vogelarten sind auf der Insel des Ewaldsees und an seinen Ufern beheimatet.

Freizeit Bearbeiten

In Gelsenkirchen-Resser Mark liegen mehrere Sportplätze und Spielplätze. Am Westfalenplatz wird das Erich-Ollenhauer-Jugendhaus unterhalten. Im Westen des Stadtteils liegt der Golfplatz Haus Leithe.

Kirche Bearbeiten

In der Resser Mark besteht seit 2004 das Ökumenische Zentrum St. Ida, das die Katholische Gemeinde St. Barbara und die Evangelische Kirchengemeinde Resser Mark gemeinsam nutzen. Da die ehemals eigenständige katholische Gemeinde St. Ida 2001 mit den Gemeinden St. Suitbert, St. Bonifatius und St. Barbara im Nachbarstadtteil Erle fusionierte und die Johanneskirche der Evangelischen Gemeinde Resser Mark aufgrund von Bergschäden abgerissen werden musste, konnte so durch die gemeinsame Nutzung den beiden kleinen Gemeinden eine Kirche samt Gemeindezentrum vor Ort erhalten werden. Inzwischen finden hier auch regelmäßig Veranstaltungen der kirchlichen Sozialverbände (EAB, KAB, Kolpingsfamilie) auf Stadtebene statt.

Auf dem Grundstück der evangelischen Kirche befindet sich heute die Wohnsiedlung "Johanneshof".