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Hermann Franken (* 28. Januar 1846 in Mülhem/Ruhr; † 17. Juli 1931 in Gelsenkirchen) war ein deutscher Unternehmer und Politiker.

Im Jahre 1870 gründete Hermann Franken in Schalke eine Blechwarenfabrik und Zinkerei. Die Firma, später in eine Aktiengesellschaft umgewandelt, wurde im Jahre 1912 noch erweitert. Infolge der Weltwitschaftskrise musste die Hermann Franken AG 1931 - im Todesjahr ihres Gründers - ihre Tore schließen.

Hermann Franken, der auch Branddirektor und Mitglied des Führungsausschusses des Westfälischen Feuerwehrverbandes war, gründete u.a. das Rheinisch-Westfälische Feuerwehrmuseum und war an der Gründung des Heimatmuseums in Gelsenkirchen maßgeblich beteiligt.

Von 1898–1903 saß er als Vertreter der National-liberalen Partei, für die „Provinz Westfalen – Regierungsbezirk Arnsberg/ 5 Bochum, Gelsenkirchen, Hattingen, Herne“, als Mitglied des Hauses der Abgeordneten im Reichstag in Berlin.

Am 11. Februar 1926 bekam er von der Stadt Gelsenkirchen die Ehrenbürgerwürde verliehen.

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